Archive for 2015

Chrom, Chrom, Chrom...

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Was wäre ein Bootrefit, ohne die erhebenen Momente und das Gefühl: Ja, endlich geht es weiter und ich werde für Mühe und Plag belohnt!


Endlich:  Der Kreuzpoller, neu verchromt, wird fast drei Jahre nach dem Abbau wieder montiert.

Bootslack polieren

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Es ist wirklich gut, dass man als Laie im Vorfeld oft nicht weiß, wie lange es braucht, bis man gute Ergebnisse bekommt. So auch beim polieren. Dass der Lack Staubeinschlüsse bekommt, ließ sich unter den örtlichen Gegebenheiten nicht vermeiden. Mit viel Geduld, reichlich Schleifmittel in unterschiedlichen Qualiäten und Körnungen, einer Poliermaschine und der Marine Polierpaste von 3M haben wir für uns ein akztebables Ergebnis erhalten. Trotz stufenweisem Schliff, bis hin zu 3.000er Nassschleifpapier, zeigen sich dennoch auf der Spiegelfläche feine Schleifspuren, denen wir auch mit der Polierpaste nicht beikommen können. Da das (Sperr)Holz aufgrund des schlechten vorherigen Allgemeinzustandes sowieso noch ettliche Macken aufweist, ist das absolut ok und da wollen wir nun auch nicht päpstlicher sein... Immerhin wird Lily nicht für ein Museum hergerichtet, sondern für die Freiheit auf Binnen. Da wird sie sich die eine oder andere Macke schon noch zuziehen.

In mehren Etappen bin ich den Staubeinschlüssen zu Leibe gerückt. Wenn ich am Ende festgestellt habe, da sind noch welche, ging es m der Schleifprozedur von grob, fein, feiner, am Feinsten wieder von vorne los.

Martin hat den Job mit der Poliermaschine erledigt. Stück für Stück haben wir uns vorgearbeitet.
Links: Staubeinschlüsse entfernt, vor dem Polieren, rechts nach dem Polieren. 

Planung für 2015

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Das gibt es noch zu tun:

- Spiegel lackieren
- Lack polieren und Einschlüsse beseitigen
- Unterboden mit Interprotect grundieren
- Antifouling  aufbringen (vor Wasserung)

- Batterien kaufen
- Elektrik verlegen
- Leuchten einbauen
- Armaturen einbauen
 
- Lenkrad
- Armaturen einbauen 
- Vorbereitungen für den AB
- Motor bestellen

- Benzintank einbauen
- Wassertank einbauen
- Wasser und Spüle anschließen

- Gas und Kochstelle installieren (für die Prüfung vorbereiten)

- Glasscheiben Plicht einbauen
- Makrolon Scheiben anfertigen lassen und einbauen

- Liegepolster beziehen
- Vorhänge nähen und anbringen
- Tenax für Persenning ausrichten und befestigen

- Inneneinrichtung fertig einbauen (Ausziehtisch fertig stellen, Regale einbauen)

- Beschläge anbauen
- Reling befestigen
- Schlingerleisten befestigen
- Bugschutz planen und bestellen
- Scheuerleisten bestellen

- Anker vervollständigen und Halterung planen

- Trailer anpassen lassen, evtl. Sliphlfen einbauen

...



Bis bald mit neuen Berichten und Bildern.

Lackierung - weiter gehts!

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Nach dem Desaster musste es irgendwie weitergehen. Und es ging weiter. Zwar nicht nur "irgendwie" sondern richtig gut. Hilfe kam wieder vom Antik-Möbel-Zentrum in Offenbach. Herr Korn stand uns ab sofort für viele Termine am frühen Morgen zur Seite und hat die Lackierung mit der Spritzpistole übernommen. Wir können ihm gar nicht genug danken!

Die Aktion zog sich über mehrere Wochen hin. Gespritzt wurde in Etappen in 3 Schichten. Erst der Rumpf mit Farblack, dann die stehenden Flächen mit Klarlack, danach Deck, Heck und Dach. Dazwischen trocknen lassen, Zwischenschliff und teilweise wieder ab- und umkleben. Das Ergebnis: kann sich nun sehen lassen!



Alles eingepackt und vorbereitet, um Dach und Deck zu spritzen.

Hier sind die stehenden Teile der Kabine am werden.

Vorher...
Nachher...

Herrlich glänzend.


Es liegt keine Folie auf dem Deck! Hier spiegelt sich die Folie der Deckenabhängung im Lack.

Und auch hier nochmal ein tolles Vorher/Nachher Beispiel.


Mit diesem Ergebnis sind wir im September 2014 in die Winterpause. Zuhause wartete eine Riesenbaustelle auf uns, da eine Haussanierung auf dem Plan stand. Nun, Anfang März 2015, stimmen wir uns so langsam wieder auf die nächste (und hoffentlich letzte) Bauphase am Boot ein.



Lackierung: Perfection International mit schönem Glanz und Orangenhaut

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Der Anruf bei International brachte uns nicht wirklich weiter. Nachdem wir die empfohlenen Maßnahmen durchgeführt haben, hat es sich nur verschlimmbessert.


"Die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch." 
"Nein, ist sie nicht. Die Scheune ist trocken, die Temperaturen weit über 15 Grad."

"Sie haben falsche Rollen im Einsatz."
"Wir benutzen die Lackierwalzen von Microcrater."


Wir sollten nochmal schleifen und mit Farbe drüber. Doch leider verstärkte das nur den Effekt der Orangenhaut. Dieses Bild beispielsweise sieht aus, als wäre es mit dem Bildbearbeitungsprogramm künstlerisch verändert worden - nicht war? Doch leider nein. Da spiegelt sich der alte Küchenschrank in der Steuerbordseite. Ach, erwähnte ich schon, dass der Lack schön glänzt?

Orangenhaut Bootslackierung


Das ist auf der Backbordseite.

Wir sind mit unserem Latein am Ende!!

So sind die ersten Wochen vergangen und wir haben eine Dose Farbe nach der anderen, Unmengen von Lackierrollen und Schleifscheiben, sowie jede Menge Zeit und Freude in den Sand gesetzt. Wir haben weder schlampige Vorarbeit geleistet noch unbedacht irgendeine Grütze gekauft und draufgepinselt. Und dann so ein Ergebnis! Lange im Vorfeld haben wir uns schlau gemacht und uns von International beraten lassen. Erst dann ging es los. Wir sind keine ausgebildeten Lackierer und wir haben keine professionelle Lackierkabine. Aber der Lack von International ist doch für Endanwender konzipiert - isn't it? Wir fragen uns ernsthaft, wie es dann soweit kommen konnte.

An dieser Stelle haben wir erstmal abgebrochen, die Scheune verriegelt und sind nach Hause gefahren. Keine Ahnung, wie es hier weitergehen kann.




Lackierung Klappe die Zweite: Farbe kommt ins Spiel

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Hätten wir auch nur geahnt, welcher Höllenritt uns nun erwartet... Naja, manchmal ist es gut, dass man nicht in die Zukunft schauen kann. Sonst würden wir viele Erfahrungen nicht machen können. Wobei wir hierauf hätten verzichten können.


Nachdem die Vorstreichfarbe trocken war und wir den Zwischenschliff machten konnten, wurde der Schleifstaub entfernt und wir legten mit der Rumpflackierung los.



Runpflackierung mit Perfection 2K Lack
Die 1. Schicht wird dünn aufgerollt und mit den Rollen gleich verschlichtet.

Rumpflackierung 1. Schicht
Am nächsten Tag der erste Schock! Was sind das für weiße Flecken? Es sah so aus, als würde der Lack an manchen Stellen nicht haften und hat sich selbstständig gemacht. Dadurch sind weiße Punkte mit abschließdenen Rotznäschen entstanden. Der Tipp eines Lackierers nach der Besichtigung: Zwischenschliff und drüber lackieren. Das sollte damit gedeckt werden.


Hier noch ein Bildausschnitt. Kann man es erkennen?


Gesagt. Getan. Nach zwei weiteren Anstrichen, zunächst  die Freude über den schönen Glanz, doch was ist das? Orangenhaut!!! Es ist zum verzweifeln. Der Anruf bei International brachte keinen Erfolg -  eher Frust.
 

Fortsetzung folgt ...

Lackierung Klappe die Erste: Es geht los!

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Endlich, endlich ist es soweit! Wir starten mit der Außenlackierung.

Nach den langen Vorbereitungen und gefühlten 10 Jahren Schleifarbeit soll nun endlich die Belohnung kommen. Mit der Lackierung hoffen wir  auch optisch einen Riesenschritt nach vorne zu tun.

Bootslackierung mit Perfection Vorstreichfarbe
Klappe die Erste: zweimaliger Auftrag mit Perfection Vorstreichfarbe, danach den Absatz über der Wasserlinie mit Perfection 2-K Buntlack rot

Na, das ging ja schon mal ganz gut! Jetzt schön durchtrocknen lassen, Zwischenschliff und weiter geht es.

12V LED Bootsleuchten

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Ein kleines Boot braucht kleine Leuchten! Alle Leuchten, die ich bisher gesehen hatte, waren für die Decke der Kajüte zu hoch. Einbauleuchten können wir auch nicht verwenden. Auf der langen Suche nach kleinen und flachen 12V LED Deckenleuchten im Bullaugendesign,

Source http://hmsmarinesupplies.com: Dome Light 4,5 inch


fand ich einen Online Shop in Großbritannien. Der Kontakt mit Sarah war supernett, die Lieferung schnell und am Ende der Rechnung wurden 10% Nachlass bei kostenloser Lieferung abgezogen. Neben dem umfangreichen Angebot an 12V LED Leuchten sind das für uns weitere gute Gründe, diesen Shop zu empfehlen.

HMS Marine Supplies Limited
23 Abbotsbury Road
Broadstone BH18 9DA, UK

Internet: hmsmarinesupplies.com


Bei Toplicht haben wir uns für die zierlichen (Karten)Leseleuchten von Prebit Flex 01 entschieden.


Stauraum im Bug mit Ausziehtisch für die Kajüte

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Lily brachte einen schönen Tisch in der Kajüte mit, allerdings war die Platte auf einem megaschweren Eisenfuß montiert. Bei der ersten Demontage wurde uns schnell klar, dass wir das nicht öfter aus dem Gewinde rein- und rausschrauben wollen. Außerdem war die Bodenplatte, auf der die Halterung für das Tischbein befestigt war, bereits gerostet und das möchten wir so nicht mehr in der Bilge belassen. Also musste eine Lösung her und da hat Martin uns was Tolles gebaut!

Zuerst haben wir sowieso den kompletten Stauraum im Bug restauriert. Da war Ettliches im Argen. Der Vorbesitzer hatte dort seinen Wassertank (Sack) gelagert und die Wasserleitung quer durchs Boot bis in die Plicht zur Spüle gezogen. Der Wasser-Tankstutzen befand sich auf dem Vorderdeck und war natürlich - wie sollte es auch sein - völlig marode, das Holz total verfault. So kam auch von oben lustig Regenwasser ins Boot mit dem Ergebnis, dass Spanten im Bug anfingen zu faulen und sich die Ameisen am maroden Holz den Bauch vollgeschlagen hatten. Also - erstmal alles raus, raus, raus.....



Zur Erinnerung: So sah das mal aus! Den Tankeinfüllstutzen hatten wir hier schon entfernt.

Der Wassertank wurde entsorgt. Den neuen Tank gibt es genau dort, wo wir Wasser brauchen, nämlich unterhalb der Spüle. Die restlichen Ameisen wurden beseitigt und das marode Holz ersetzt. Das Loch auf Deck ist mittlerweile geschlossen, und der Bugbereich hat einen mobilen Zwischenboden, bekommen, da wir dort nur noch Decken, Kissen oder ähnl. lagern möchten. Der Clou wird aber wirklich der neue Tisch. Damit schaffen wir den Umbau vom "Wohn-" zum "Schlafzimmer" in Windeseile, ohne mit dem schweren Eisenfuß hantieren zu müssen.

Alte Verkleidung zum Bug mit Wassersack
Leider haben wir von diesem Problemfeld wenig Bilder gemacht. Was da so blau rauslugt, ist der alte Wassertank. Die Öffnung in den Bugraum selbst war sehr klein und es gab keine Bodenabdeckung zur Bilge

Tisch in der Kajüte vor dem Refit
Das Bild ist leider sehr dunkel. Der Tisch konnte nur mit Kraft und Geduld demontiert werden. Das möchten wir einfacher haben.


Neue Bugverkleidung für Stauraum
Die neue Verkleidung nimmt Form an. Neue Bodenbretter sind eingebaut und lassen sich einfach durch die Fingeraussparungen entnehmen. Die beiden Türchen laufen in einer Schiene. So in etwa ist die Stellung der Platte, wenn sie eingeschoben ist, denn sie ist Teil des Regalsystems (siehe Bild oben). Die kleinen Regale rechts und links sind auch wieder aufgehübscht und neu lackiert und warten auf ihren Einsatz.


Ausziehtisch für die Kajüte
Die Tischplatte (hier noch ein Dummy aus Spanplatte) läuft auf Teleskopschienen mit Vollauszug, rastet in geschlossener und ausgezogener Position ein. Lastwert geht bis 50 kg. 
Somit muss das Tanzen auf dem Tisch strengstens untersagt werden!

Hierzu wird es auf jeden Fall noch Bilder geben, wenn das Projekt abgeschlossen ist.
 

Viele Grüße von Petra, die es kaum erwarten kann!

Doppelkreuzpoller und Co. verchromen

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Glanz kommt in die Hütte! Jedesmal wenn wir wieder einige Teile vom verchromen abholten, waren es Freudentage. Ein absoluter Vorher-Nachher Effekt: Motivation pur! Bisher konnten wir die meisten Metallteile aufarbeiten lassen und somit blieben sie uns erhalten. Was wir neu gekauft haben, kommt zusätzlich oder ersetzt andere Materialien wie z.B. die Messinggriffe unten im Bild, die wir anstatt der Holzgriffe außen anbringen werden. Diese Griffe waren übrigens eine Errungenschaft vom nautischen Flohmarkt in Bremen. Drei Stück konnten wir ergattern, zwei davon wurden verchromt und sehen jetzt wirklich toll aus.


Bootsteile neu verchromen
Einige der Teile, die wir zum verchromen gebracht haben.

Bootsteile fertig verchromt
Da liegen unsere Schätze! Freude!

Wir können uns gar nicht satt sehen! Alleine für die Doppelkreuzpoller und das Bugschnäutzchen hat es sich mehr als gelohnt. Das hatte nämlich ein paar Bohrlöcher zuviel! Der Tankeinfüllstutzen ist aus schwerem Messing, deshalb wollten wir ihn auch weiterhin nutzen. Die Chromleiste für die Fensterfront sah vorher ganz schlimm aus. Das süße Toplicht hatten wir auch auf dem nautischen Flohmarkt ergattert. Da es aus Messing ist, kam es mit ins Chrombad. Auch die Fenderhalter wollten wir nicht durch Neue ersetzen sondern erhalten. Besonders freuen wir uns über die Haltegriffe. Der Messingfarbige kommt in die Plicht und wird deshalb nicht verchromt.

Unsere Empfehlung für diese Arbeiten:
Metallveredelung El Amraoui in Flörsheim/Weilbach, www.mea-online.de

Die nächsten Bilder gibt es dann, wenn die Teile verbaut sind.



Kaltschaum mit Polsterwatte verkleiden

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Ein sehr guter Tipp aus dem Online-Shop von Balzer24 war es, den Schaumstoff zuerst mit Polsterwatte zu verkleiden. Dabei habe ich mir richtig Zeit gelassen und nach dem Zuschnitt alle Nähte mit der Hand geschlossen. Ein großzügiger Überwendlingsstich mit Reihgarn ist hierzu völlig ausreichend. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn es zeigt sicht, dass sich die Bezüge nun geschmeidig dem Schaumstoff anpassen und nicht nur, wie auf einem "Brett" aufliegen. Und es fühlt sich auch super an.



Als erstes den Seitensteg mit dem Überwendlingsstich an ein Teil nähen.



Schaumstoff drehen ...
...und nun kann schon das 2. Teil aufgelegt und mit dem Steg verbunden werden.
Fertig. Das war easy going.






uuups.... der erste Reissverschluss ging in die Hose. Ich hatte den nicht geheftet, sondern nur angelegt und drauf losgenäht.  Also, dann ab in die Tonne und noch einmal, aber bitte mit den notwendigen Vorarbeiten .... grrr...



Das erste Sitzpolster für die Plicht ist fertig. Material: Bootskunstleder Transat von kunstlederprofi.de.
Die Biese ist aus schwerem dunkelgrünem Samtvelour, mit einer Kordel.
Der Reissverschluss sitzt auf der Rückseite im Steg.


Neue Bootspolster

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Das neue Polster nötig sind, darüber gibt es seit dem Kauf von Lily keinen Zweifel. Die alten Polster und Bezüge sind nicht nur nicht mehr schön, sondern auch muffig und durchgelegen.

Da wir planen, auch das eine oder andere Wochenende auf dem Boot zu bleiben, sind die Anforderungen an das Material noch ganz Andere, als wenn wir nur reine Sitzpolster brauchen. Für die Liegefläche in der Kajüte spielen zwei Faktoren eine nicht unerhebliche Rolle:

1. die Polster können aufgrund der niedrigen Deckenhöhe nicht so hoch sein, sonst stoßen wir beim Sitzen mit dem Kopf an die Decke und
2. unser beider stattliches Körpergewicht.....grrrr....

Auf der Boatfit hatten wir uns verschiedene Möglichkeiten angesehen und uns letztendlich für einen festen Kaltschaum entschieden. Sollte es sich zeigen, dass es zum Schlafen nicht ausreichend oder gar zu hart ist, können wir evtl. zusätzlich eine viscoelastischen Auflage nutzen. Fündig wurden wir im Online-Shop www.balzer24.de. Schon bei der Auswahl und der Preisermittlung lieferte uns der Konfigurator wertvolle Hilfe.


Schaumstoffe mit Konfigurator bestellen
Diese und noch weitere Formen gibt es in der Vorauswahl


Schaumstoffe maßgetreu bestellen
Gewünschtes Material in der Drop-Down Liste auswahlen, Größen eingeben, Preis ermitteln und ab in den Warenkorb.



Die Versandkosten sind aktuell mit knapp 9 Euro moderat und die Lieferung war in nur 3 Tagen hier. Alles hatte gestimmt. Die Maße waren perfekt! Diesen Shop können wir absolut empfehlen.

So... das war der 1. Teil auf der Liste für die Aktion "neue Polster". Das war ja bis hierher noch ganz einfach. Jetzt brauche ich noch meterweise Endlosreißverschluss und muss mich endlich für die passenden Polstenerstoffe entscheiden.









Boatfit 2014

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Boatfit in Bremen. Wir waren wieder dabei. Auch dieses Mal konnten wir wieder viel Wissen, gute Tipps und nützliche Adressen mit nach Hause nehmen. Wir haben uns speziell zum Thema Stromversorgung an Bord informiert, Schaumstoffe für Polster angesehen, tüchtig Lampen und Zubehör geshoppt und auch der nautische Flohmarkt hatte sich für uns total gelohnt! So viele tolle Sachen konnten wir ergattern. Am Ende war es schon eine kleine Herausforderung, unsere Holzeinkäufe im Zug zu jonglieren. Wo ein Wille ist...

Wer sich informieren möchte:
Pressemitteilung zur Boatfit 2014
Pressemitteilung zur Boatfit 2015


Schock! Fensterolie verfärbt die Persenning

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Das war ein Schock! Nachdem die Persenning nun schon viele Monate fertig ist und locker aufgerollt auf die Befestigung wartet, habe ich beim Umlagern festgestellt, dass sich der Stoff (Yachtmaster Premium) großflächig gelb verfärbt hat. Nightmare! Ich konnte es kaum glauben.

Wirklich JEDES Teil ist betroffen! 


Persenningstoff gelb verfärbt


Persenningstoff gelb verfärbt

Persenningstoff gelb verfärbt


Ich habe sofort im Boote-Forum einen Thread eröffnet, in der Hoffnung, dass jemand dort Erfahrung damit hat. Leider nein. Selbst ein renommierter Sattler, der seit Jahrzehnten Erfahrung mit genau diesen Produkten hat, war ratlos. Klar war, dass die Weichmacher der Achilles Fensterfolie den Persenningstoff erfärbt hatte. Ich war total verzweifelt und befürchtete, dass alle Zeit und Mühe umsonst waren und die auch nicht unerheblichen Kosten für das Material verloren sind.

Ein Anfruf in Graz beim Hersteller von Yachtmaster brachte die Lösung. Das Produktmanagement konnte sich an einen ähnlichen Fall erinenrn. UV-Licht würde den Prozess "rückabwickeln".

Und in der Tat, es funktionierte! Obwohl es im Februar noch kalt und düster war, schleppte ich die Teile nach draußen auf die Wäscheleine. Wie durch Zauberei war der Spuk nach wenigen Stunden vorbei! Zurück bleibt ein kleines Stück einer BRAUNEN Verfärbung auf der Innenseite. Der wohlgemeinte Rat eines Forumteilnehmers, dem Gilb mit einem Schimmelentferner (Yachticon) zu Leibe zu rücken, war leider nicht erfolgreich. Ein Versuch war es wert, Wir werden damit leben können.

Alles wird gut!! 
Petra

Persenning nähen - Teil 2

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Mit der neuen (alten) Pfaff Nähmaschine 362 ging es doch schon deutlich besser voran. In der Verkaufsanzeige und auch in Nähforen wird sie als DIE Haushaltsmaschine angepriesen, die einer Industrienähmaschine nahe kommt. Naja... soweit würde ich jetzt nicht gehen. Sie macht einen ganz robusten Eindruck und man merkt, dass sie deutlich mehr Kraft hat, als z. B. meine Janome. Aber ein Bootsverdeck zu nähen ist nunmal der Job eines Sattlers und bedarf idealerweise eine Sattlermaschine. Da kann auch die Pfaff nicht mithalten. Trotzdem sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich mir diese Arbeit noch einmal antun möchte.

Um im Vorfeld zu verstehen, wie das überhaupt mit der Fensterfolie funktioniert, haben wir uns einen Dummy erarbeitet.

 Doppelseitiges Klebeband ist sehr hilfreich, um die Fensterfolie zu fixieren. Das lässt sich danach wieder einfach entfernen.



Voilá, wir haben den Durchblick. Im Kleinen funktioniert das schon mal ganz gut.


Wohin mit der Nahtzugabe, damit es nicht knubbelig wird? Weg damit.

Endlich kommen diese Klammern aus meiner Erstanschaffung fürs Quilten mal zum Einsatz.  Die waren sehr nützlich.            












Die Nahzugabe liegt nun sehr schön flach,.



So nach und nach ensteht das neue Verdeck.

Bis auf das Fenster für Steuerbord und ein paar Kleinigkeiten ist das Verdeck fertig.(Nachtrag: mittlerweile ist es komplett fertig!)
Jetzt muss es nur noch passen. Leider ist Lily noch nicht soweit, dass wir es montieren können. Also wurde die Persenning locker zusammengerollt und sorgsam auf meinem Quiltständer gelagert.




Mein Fazit: Da unser Bootsverdeck keine komplexe Form hat, war es für uns als Laien überhaupt nur möglich, das umzusetzen. Da wir kein Gestänge benötigen, wird die Befestigung problemlos über die Bühne gehen. Die Drehverschlüsse des alten Verdecks sind leider völlig verpilzt und können nicht mehr verwendet werden, Deshalb haben wir uns für die Befestigung mit Tenax entschieden.

Jedem Laien, der dieses Abenteuer starten möchte, sei gesagt, dass es mindestens eine kraftvolle Nähmaschine und viel Geduld braucht. Immer wieder hat sich gezeigt, dass das Probenähen von kleineren Teile problemlos geht, es aber dann unlustig wird, wenn man die Riesenteile durch die Maschine schiebt. Da kommt der Transport der Maschine an die Grenzen und die Nähte werden nicht mehr ganz so gleichmäßig, wie gehofft.

Juchhuuu, ich habs geschafft!

Grüße von Petra



Lily meldet sich zurück

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Ja, war denn schon wieder Weihnachten? 

 

Unglaublich, aber wahr. Da ist das komplette Jahr 2014 durchgerauscht, ohne dass auf Lilys Blog auch nur ein Posting veröffentlicht wurde. Und dabei gibt es doch die eine oder andere Neuerung zu berichten. Wir waren nicht untätig - oh nein. Obwohl Geduld und Motivation aufgrund einiger Misserfolge beim Refit oft an Grenzen gestoßen sind, kamen wir doch einen großen Schritt voran und können vieles auf unserer to-do-Liste abhaken.